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Vorstand der 1. Medizinischen Abteilung |
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Studien bei Patienten mit neudiagnostiziertem Multiplem Myelom
1.Studie- Hochdosistherapie mit Stammzelltransplantation
Phase I (Induktion)
Vergleich zwischen Doppeltransplantation mit Melphalan 200mg und Dreifachtransplantation mit Melphalan 100mg.Rationale: Die Doppeltransplantation mit Melphalan 200mg/m2 ist neuen Ergebnissen zu Folge der Einfachtransplantation überlegen, kann aber mit beträchtlichen Nebenwirkungen vergesellschaftet sein. Melphalan 100mg/m2 wird in der Regel besser toleriert.
Ziel: Es soll überprüft werden, ob die Dreifachtransplantation mit Melphalan 100mg/m2
- zu gleichwertigen oder besseren Ergebnissen wie die Doppeltransplantation mit Melphalan 200mg/m2 führt
- mit weniger Nebenwirkungen und somit mit besserer Lebensqualität vergesellschaftet ist.
Die Studie ist für folgende Patienten geeignet
Relevante Einschlusskriterien für die Induktionstherapie:
- Multiples Myelom (zwei von drei Ossermann Kriterien müssen erfüllt sein)
- WHO Performance Status 0,1,2 or 3
- Notwendigkeit einer Behandlung.
- Ausreichende Organfunktion
- Alter: 18 – 70 (in der Regel unter 65 Jahre)
Relevante Ausschlusskriterien:
- Extramedulläres Plasmozytom oder solitäres Plasmozytom
- Gutartige monoklonale Gammopathie, “Smouldering” Myelom, IgM Myelom ohne Osteolysen
- Vorhergehende Behandlung mit Chemotherapeutika, Kortikosteroiden, Immunmodulatoren oder anderen experimentellen Substanzen
- Stillperiode
- Herzinsuffizienz NYHA III, IV
Relevante Einschlusskriterien für die Hochdosistherapie und Erhaltungstherapie:
- Komplette oder partielle Remission sowie stabiles Krankheitsbild nach Induktionstherapie
- Ausreichende Organfunktion
Relevante Auschlußkriterien für die Hochdosistherapie und Erhaltungstherapie:
- Krankheitsprogression
- Ausreichende Organfunktion
Phase II - Remissionserhaltungstherapie
Rationale: Die eingeleitete Erstlinientherapie führt bei ca. 2/3 der Patienten zu einer Remission, in der die Patienten beschwerdefrei sind. Üblicherweise kommt es nach einer gewissen Zeit (wenige Monate bis Jahre) zu einem neuerlichen Fortschreiten der Erkrankung. Dies soll durch eine Remissionserhaltungsbehandlung hinausgezögert werden.
Ziel: Es soll überprüft werden, ob die Kombination von Interferon mit Prednisolon im Vergleich mit Interferon alleine zu
- längerer Remissionsdauer und
- besserer Verträglichkeit führt
Die Studie ist für Patienten geeignet, die den ersten Teil absolviert und eine Remission oder Stabilisierung erreicht haben.
Teilnehmende Zentren
| Personen | Zentrum / Abteilung | Telefon |
|---|---|---|
| Univ.-Prof. Dr. Heinz LUDWIG |
Wilhelminenspital, Wien 1. Medizinische Abteilung mit Onkologie |
01-49150-2101 |
| Univ. Prof. Dr. Johannes DRACH |
AKH Wien Abteilung für Onkologie |
01-40400-4466 |
| Univ. Prof. Dr. Werner LINKESCH |
Universitätsklinik Graz Abteilung für Hämatologie |
0316-385-4086 |
| Univ. Prof. Dr. Günther GASTL |
Universitätsklinik Innsbruck Abteilung für Hämatologie |
0512-504-4044 |
| Univ. Prof. Dr. Dieter LUTZ |
Aö. KH der Elisabethinen Linz Fadingerstrasse 1 |
0732-7676-4400 |
| Univ.-Prof. Dr. Richard GREIL |
Landeskrankenhaus, Salzburg Onkolog. Abteilung |
0662-4482-2879 |
| Univ.Prof. Dr. Josef THALER |
KH der Barmherzigen Schwestern Wels 3. Interne Abteilung |
07242-415-0 |
Univ. Prof. Dr. Heinz Ludwig, Wien, 2004


